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Pit Budde
DER PUMA ZIEHT NACH NORDEN



Pit Budde

DER PUMA ZIEHT
NACH NORDEN


Cochise
Instrumental


Wundertüte
CD TÜT 72.115


Mit
Klara Brandi
Flöten, Saxophon, Mandoline, ECS-Steeldrums
Pit Budde
Gitarre, Banjo, Lapsteel
Michael Hager
Oboe, Englisch Horn
Walter Speckmann
Bass
Gert Rickmann-Wunderlich Schlagzeug, Percussion

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Alle Alben von
Cochise

"... Einer der profiliertesten Vertreter des Folk-Rock hierzulande..."
(Folk Lexikon).


UNTERHALTUNGSMUSIK IN IHREM BESTEN SINN

Wenn Gitarristen ein "Solo"-Album einspielen, dann verfallen sie häufig in den Fehler, sich allein an (vordergründiger) Artistik zu orientieren. Nicht ausgereifte Virtuosität, sondern hektische Eile, nicht musikalische Innovation, sondern durchsichtige Effekthascherei machen dann vielfach gute Ansätze zunichte.

Pit Budde hat bei dieser Produktionen um solch tückisches Terrain einen weiten Bogen gemacht. Sein Album unterscheidet sich in sehr angenehmer Weise von den meisten "Gitarren"-Platten". Bei ihm sind Gitarren harmonisches Bindeglied und spielen - sehr differenziert eingesetzt - eine gewichtige Rolle, jedoch nicht als dominierender Mittelpunkt, sondern als prägender Bestandteil eines homogenen Gesamtkonzepts. Neben Buddes Gitarrenspiel gibt es eine Reihe weiterer Attribute, die den besonderen Charakter dieses Albums ausmachen.

Pit Budde ist ein sehr erfahrener Musiker und zeigt hier überraschende, neue Möglichkeiten, die überwiegend in getragenen ruhigen Themen und Melodien sowie in anmutigen Arrangements umgesetzt werden. Er hat fast alle zwölf Stücke selbst komponiert und liefert mit seiner Produktion eine beeindruckende, phantasievolle und spannende Musik. Nicht esoterische Bestätigung oft zum reinen Selbstzweck verkommener gitarristischer Akrobatik ist sein Prinzip, obwohl er gewiss mit zu den qualifiziertesten heimischen Gitarrenvirtuosen gehört. Vielmehr nutzt er die filligrane Handhanbung von Instrumentarium und Arrangement tatsächlich als probates Mittel, um Stimmungen und eigenartige Klangbilder zu entwickeln, deren Aussagekraft ein reines Song-Konzept beiweitem übersteigt, möglicherweise eine Alternative dazu probiert.

Das Gelingen dieses Experiments ist in besonderem Maße auch ein Verdienst der an den Aufnahmen beteiligten Musiker/innen, sämtlich Freunde von Pit Buddes Band Cochise.

Der besondere Reiz dieser Musik? Er liegt in einer geschickten Mischung aus rockigen bzw. angerockten sowie sehr ruhigen und streckenweise geradezu zarten Kompositionen und Arrangements. Die Titel offenbaren ein ausgeprägtes Gespür für Klangfarben, eine große Begabung beim Akzentuieren von Nuancen und Feinstruktur der Werke. Und es ist die behutsame und ganz vorzügliche aufeinander eingespielte Zusammenarbeit aller Mitwirkenden. So vielfältig die Elemente des Puma-Konzepts sind, so schwierig ist es auch, das Album in ein bestimmtes Klischee zu pressen. Folk-Freunde werden ebenso angesprochen wie z.B. Gitaren-Freaks, Jazz-Fans oder Menschen, die gute Rockmusik mögen. Das Album eignet sich zum konzentrierten Zuhören, taugt aber auch als "background-Musik zum entspannten Relaxen oder als Filmmusik. Will heißen: mit ihm ist Pit Budde ein beachtliches Stück Unterhaltungsmusik in ihrem besten Sinne gelungen.

(Klaus Hoheisel)




Das Album enthält folgene Einzelwerke
:

Se Schtomp
Der Puma Zieht Nach Norden
Bindbad Der Beefahrer
5 Meter Nach Dem Einschlafen
Klaras Lied
Wundertüte
Magas
Saimaa
Mosa
Der Tanz Der Mücken Auf Dem Weg Nach Wischlingen
Der Einsame Wanderer
Der Rabe
Meine Schattenseiten



Viele haben gefragt: warum Puma? Warum nach Norden? Ganz einfach - zwei Bücher geben Auskunft: die "Memoiren einer Überlebenden" von Doris Lessing und "Das Medezinrad" von Sun Bear. Als Märzgeborener gehöre ich zu den Puma-Leuten. Und ich bin oft durch die Wälder des Nordens gezogen.
(Pit Budde).